Wilfried Kappus

 

Missionsarbeit im Ost-Kongo


Wilfried & Ilka Kappus mit Diguna e.V. in der Demokratischen Republik Kongo
 
Wilfried & Ilka Kappus sind seit 2005 mit dem christlichen Missionswerk DIGUNA e.V. als technische Missionare vor Ort im Ost-Kongo. Für diesen Dienst sind sie von der Evangelischen Kirchengemeinde Heimerdingen und dem CVJM Heimerdingen „entsandt“ und sind somit externe Mitarbeiter der Kirchengemeinde Heimerdingen.
 
DIGUNA klingt wie ein afrikanisches Wort, tatsächlich ist es aber die Abkürzung für "DIe GUte Nachricht für Afrika". Der Name ist somit auch das Programm von Diguna:  die gute Nachricht von der Errettung durch Jesus Christus – im Kongo und auch in anderen Ländern in Ostafrika – zu verbreiten.
 
Vor Ort im Kongo unterstützen sie die einheimische „Evangelische Kirche in Zentralafrika.“ Der Schwerpunkt ihrer Arbeit in Bunia ist die technische Erneuerung einer christlichen Radiostation, sowie verschiedene mobile evangelistische Einsätze mit geländegängigen Fahrzeugen und einheimischen Mitarbeitern. Ihr Anliegen ist es, den Menschen und den lokalen Kirchengemeinden eine Hilfe und Ermutigung zu sein.
 

Weitere Infos unter:
Wilfried.Kappusdontospamme@gowaway.diguna.de
www.diguna.de
 

 

Geographisches


Bunia liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, ca. 45km entfernt vom Lake Albert und der Grenze zu Uganda. Mit seinen über 100.000 Einwohnern ist Bunia die größte Stadt in der Provinz Ituri.

Die Entwicklung des Landes wurde in der Vergangenheit immer wieder durch verschiedene ethnische Konflikte und durch die ökonomische Ausbeutung rücksichtsloser Machthaber und Unterdrücker zurückgeworfen - und auch jetzt sind die Folgen des jahrelangen Bürgerkrieges noch immer deutlich spürbar. Vieles wird erst jetzt wieder neu aufgebaut und noch immer sind die UN-Friedenstruppen überall präsent um den Frieden zu stabilisieren.

Bankverbindung:

Empfänger: Diguna e.V. Kontonummer: 88658
Verwendungszweck: Wilfried&Ilka Kappus Bankleitzahl: 516 500 45
(und Adresse für Spendenbescheinigung) Sparkasse Dillenburg

 

Geschichtlicher Hintergrund


Obwohl DIGUNA erst seit Ende 2007 mit einem kleinem Team wieder hier vor Ort in Bunia ist, ist die Geschichte DIGUNA´s doch eng verwoben mit den Menschen und dieser Region. Bis zum Kriegsausbruch 1996 war Bogoro, ein kleiner Ort ca. 25 km außerhalb von Bunia in den Bergen der „Blue Mountains" gelegen, die Basis-Station von DIGUNA für die gesamte Arbeit in Zaire (heute wieder Kongo genannt). Von hier aus wurden viele Evangelisationen und evangelistische Aktionen durchgeführt und somit die einheimischen Kirchen unterstützt und gefördert.
 


Das Projekt in Bunia


Die Hauptaufgabe in Bunia ist zunächst einmal der Ausbau des christlichen Radiosenders RTK (Radio zur Bekanntmachung von Jesus), der vor mehr als 20 Jahren von DIGUNA und der einheimische „Evangelische Kirche in Zentralafrika (CECA-20)“ installiert wurde und seither tagtäglich in verschiedenen lokalen Sprachen „on Air" ist.

Nach vielen Jahren musste nun ein Großteil der Technik erneuert und ein neuer und leistungsstärkerer Radio-Tower aufgebaut werden. Um zukünftig den Sendebetrieb auch noch ausweiten zu können wurden noch weitere Räume erstellt und die einheimischen Mitarbeiter ausgebildet.
Neben der Radioarbeit gibt es zudem genügend Möglichkeiten die vielen umliegenden einheimischen Gemeinden bei evangelistischen Einsätzen zu unterstützen, die Logistik und den Transport von christliche Literatur zu organisieren oder Hilfstransporte für die unzähligen Flüchtlinge auszuführen.

 

 
Das Besondere


Von Europa aus gesehen mag der Kongo vielleicht „an den Enden der Erde" zu sein scheinen. Doch auch hier geht die globale Entwicklung nicht spurlos vorüber.
Aufgrund der Lage unserer kleinen Station und durch das Radiostudio haben wir hier das Vorrecht ganz eingebettet zu sein in den afrikanischen Alltag mit den Menschen um uns herum – und dennoch auch mitten in der Stadt zu leben und den Puls der Zeit zu fühlen.
So bieten sich uns viele Möglichkeiten, unser Leben und unseren Alltag mit den Menschen hier zu teilen – und Die Gute Nachricht in Afrika weiterzugeben.